UDeutsches Dunkelbier.

Dunkle Biere haben in Deutschland eine lange Tradition, denn bevor bei den untergärigen Bieren das Helle und insbesondere das Pilsener ihren Siegeszug begannen, waren Biere aufgrund des damaligen technologischen Standes der Malzbereitung meist dunkler Natur. Die ursprüngliche Bezeichnung dieser untergärigen Biere als Rotbier (teils auch Braunbier) diente zur Differenzierung zu obergärigen Bieren, wie bspw. dem Weizen. Nach dem Aufkommen des Hellen, landete man sprachlich schnell beim Dunklen.

Besonders in der kalten Jahreszeit gilt ja bei manchen Dingen: „Darf‘s ein Bißchen mehr sein?“. Daher haben wir unser Dunkel etwas stärker eingebraut als unser Pilsener. Durch die Verwendung von Röstmalz bekommt es neben der namensgebenden, intensiveren Farbe außerdem eine angenehme Malznote.

Kulinarisch paßt es gut zu dunklem Fleisch, auch intensiveren Geschmacks, wie bspw. Wild oder Lamm. Aufgrund der Röstaromen harmoniert es zudem bestens mit gebrateten Zutaten oder auch Beilagen wie gegrillter Aubergine oder geschmorten Tomaten.

Untergäriges Vollbier mit 12,8°P Stammwürze, Alkoholgehat: 5,5% vol. bei 25 Bitterstoffeinheiten (IBU).